Aufkleber als Symbol des Netzwerks

Aufkleber als Symbol des Netzwerkes

Auf den letzten Partnerschultreffen ist des Öfteren von Seitens der Lehrkräfte der Wunsch geäußert worden, ein Symbol für das Partnerschulnetzwerk zu schaffen. Der Vorstand unseres Vereins hat sich dazu entschlossen, einen entsprechenden Aufkleber zu erstellen. Anhand dieses Aufklebers, können die Partnerschulen ihre Netzwerk-Mitgliedschaft u.a. gegenüber Eltern und Schülern verdeutlichen.

Sollte Ihre Schule noch keinen Aufkleber erhalten haben, sprechen Sie uns bitte an. Sofern Sie im Netzwerk vertreten sind, bekommen Sie diesen Aufkleber kostenlos zugesandt.

Partnerschultreffen auf dem Arche-Wilhelminenhof in Bakum

RUBA und AGRELA organisieren jährliches Partnerschultreffen

Am 18.10.2017 fand auf dem Arche-Wilhelminenhof in Bakum Büschel das 9. Partnerschultreffen der Vereine RUBA e.V. und AGRELA e.V. statt. Nach der Begrüßung durch Birgit Meyer, 1. Vorsitzende des Vereins RUBA, führe die Landwirtin Angelika Balz einen Teil Gruppe über ihren Hof. Hierbei erläuterte sie, wie wichtig der Erhalt der alten Nutztierrassen, wie das Angler Sattelschwein, die weiß gehörnte Heidschnucke oder Hinterwälder Rinder ist. Ebenso informierte sie über den Anbau von Obst und Gemüse auf ihrem Hof.

Neben den vielen Informationen wurde aber auch handlungsorientiert gearbeitet. Der andere Teil der Gruppe hat aus den hofeigenen Äpfeln, die nicht als Tafelobst verkauft werden können, Apfelsaft gepresst und verkostet.

Anschließend informierte Esther Barth (RUBA) bei Kaffee und Kuchen im Saalbetrieb Borgerdings Mühle über Neuigkeiten der Vereinsarbeit. Dr. Gabriele Diersen (Uni Vechta) referierte zum Thema Bioökonomie und die Möglichkeiten, dieses Thema im Unterricht zu etablieren.

Deutschlandradio interessiert am Lernort Bauernhof

Deutschlandradio interessiert am Lernort Bauernhof
Besuch vom Landeskorrespondenten

Eine Anfrage ging beim Landesbauernverband Niedersachsen und dem Kreislandvolkverband Vechta ein: Der Deutschlandfunk möchte einen Hörfunkbeitrag über die Erkundung eines Bauernhofes mit einer Länge von fünf bis sechs Minuten erstellen und sucht hierfür die Möglichkeit, eine geeignete Gruppe zu begleiten. Sofort war beiden Verbänden klar, dass der Anfrage auf jeden Fall nachgekommen werden sollte und konnten mit den Vereinen RUBA und AGRELA eine entsprechende Möglichkeit bieten.

Als Vorreiter-Projekt im Bereich Hoferkundungen mit eigenen Lernstandorten auf Bauernhöfen sind die Vereine RUBA und AGRELA im Landkreis Vechta auch über den eigenen Landkreis bekannt. Allein im vergangenen Jahr führten diese beiden Vereine ca. 200 Veranstaltungen mit ca. 4.000 Besuchern durch. Grundlage der erfolgreichen Vereinsarbeit ist die enge Zusammenarbeit zwischen dem Kreislandvolkverband Vechta und dem Kompetenzzentrum Regionales Lernen der Universität Vechta. Diese Art des Lernens auf dem Bauernhof gibt es seit mittlerweile über 10 Jahren. Derzeit finden vermehrt Treffen mit anderen Kreislandvolkverbänden aus Niedersachsen statt, die für ihre Landkreise ähnliches aufbauen möchten und in der Arbeit von RUBA und AGRELA einen Ansporn zum „Nachmachen“ finden.

Gerade in diesen Zeiten der negativen Medienberichterstattung über Landwirtschaft sind der Kreislandvolkverband Vechta und auch der Landesbauernverband Niedersachsen froh, dem niedersächsischen Landeskorrespondenten des Deutschlandfunks das Lernen auf dem Bauernhof anhand der Vereinsarbeit von RUBA und AGRELA zeigen zu können.  Dank der Vereine konnte schnell ein geeigneter Termin und eine bereitwillige Klasse gefunden werden.

Auf dem Hof Heil in Holdorf waren an diesem Tag Schülerinnen und Schüler einer 5.Klasse des Gymnasiums Damme zu Gast. Was denken Schülerinnen und Schüler über die Produktion ihrer Lebensmittel? Wie funktioniert die Kommunikation zwischen Verbraucher und Erzeuger? Welche Bedeutung hat das „Lernen auf dem Bauernhof“? – All das waren Fragen, die Alexander Budde, Landeskorrespondent in Niedersachsen für Deutschlandradio, stellte. Der Reporter, angereist aus Hannover, konnte erleben wie der Bauernhof zum Lernort wird: Melken, selbst Futter zusammenstellen und füttern, verschiedene Milchsorten testen u.v.m.

Eine intensive schulische Vorbereitung, ein Rundgang auf dem Bauernhof in zwei Gruppen und handlungsorientierte Aufgaben in Partnerarbeit eröffneten den Schülerinnen und Schülern hautnahe Erlebnisse und Erfahrungen. Dass diese in einen individuellen Lernprozess eingebunden sind, konnte Alexander Budde erstaunt feststellen. Er resümierte, dass er begeistert sei, wie viel in so kurzer Zeit vermittelt werden könne.

Zudem habe er selten das Glück, so interviewfreudige Kinder zu erleben. Auf die Frage, wer zu einem Interview bereit sei, meldeten sich etwa 20 von 30 Kindern. Entstehen wird jetzt ein 5 bis 6-minütiger Beitrag für den “Länderreport” auf Deutschlandradio Kultur, den alle Beteiligten erwarten.

Linn Pöhlking (links) und Paula Luise Wessel (rechts) im Interview mit dem Landeskorrespondent Alexander Budde; Fotoquelle: AGRELA e.V.

7. Partnerschultreffen zum Lernen auf dem Bauernhof

7. Partnerschultreffen zum Lernen auf dem Bauernhof
Erkundungen auch im vor- und nachgelagerten Bereich sinnvoll

Zum 7. Partnerschultreffen konnten der Förderverein Regionale Umweltbildung-Agrarwirtschaft (RUBA) e.V. und die Arbeitsgemeinschaft Regionales Lernen Agrarwirtschaft (AGRELA) e.V. 25 LehrerInnen auf dem Gelände der Bröring Unternehmensgruppe in Dinklage begrüßen. Geschäftsführer Dr. Walter Helms begrüßte die TeilnehmerInnen des diesjährigen Partnerschultreffens gemeinsam mit Anja Suding-Turi aus dem Bereich Marketing und Thomas Hoping vom Vertrieb. Als direkte Vorstufe zum Landwirt ist Bröring als Mischfutterproduzent einer der ersten Partner in der Lebensmittelkette. 85% des Umsatzes des Unternehmens werden im Bereich Mischfutterproduktion erzielt. Einer kurzen Einführung schloss sich eine Führung durch das Unternehmen an. Die Lehrerpersonen waren beeindruckt von der Größe des Unternehmens sowie von der eigentlichen Produktion. Die Vorsitzende Birgit Meyer dankt dem Unternehmen, dass dieses seit Gründung von RUBA e.V. im Jahr 2003 als Mitglied und Förderer die Vereinsarbeit unterstützt.

RUBA-Vorsitzende Birgit Meyer (links) dankt Dr. Walter Helms (Mitte) und Thomas Hoping (links) für die
interessante Unternehmensführung sowie für die langjährige Unterstützung der Vereinsarbeit.

Im Anschluss informierte Gabriele Diersen, Geschäftsführerin AGRELA e.V., die Lehrerinnen und Lehrer über die  vielfältigen Aktivitäten der Vereine RUBA e.V. und AGRELA e.V. im vergangenen Jahr, welches mit über 200 Veranstaltungen als sehr erfolgreich eingestuft wird. Grundlage der Vereinsarbeit ist die enge Zusammenarbeit zwischen dem Kreislandvolkverband Vechta und dem Kompetenzzentrum Regionales Lernen der Universität Vechta. An der Universität werden die Lehr- und Lernmaterialien sowie Angebote konzipiert und auch die pädagogische Durchführung geleitet. Der Kreislandvolkverband Vechta ist hingegen mit der gesamten Vereinsverwaltung betraut und übernimmt die wichtige Aufgabe der Vernetzung mit der heimischen Landwirtschaft.

Mit mehr als 30 Schulen im Landkreis Vechta hat sich ein durchaus beachtliches Partnerschulnetzwerk im Laufe der Jahre entwickelt. Damit diese „Partnerschaft“ durch die ganze Schulgemeinschaft stärker wahrgenommen werden kann, wurden  entsprechende Urkunden ausgehändigt und Übersichtskarten erstellt.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des diesjährigen Partnerschultreffens in Dinklage.

Transparenz schaffen – Von der Ladentheke zum Erzeuger

Transparenz schaffen – Von der Ladentheke zum Erzeuger

RUBA-Vorstand im Amt bestätigt

Die Vorstandsmitglieder von RUBA e.V. und AGRELA e.V. mit Hans-Joachim Meyer zum Felde (Mitte).

 

Im Rahmen der jährlichen Mitgliederversammlung des Fördervereins Regionale Umweltbildung-Agrarwirtschaft (RUBA) e.V. wurde den anwesenden Mitgliedern die Entwicklung der Vereinsarbeit dargelegt. Im Geschäftsjähr 2014 wurden 178 Hoferkundungen mit Schulen und Kindergärten durchgeführt.  An drei Infotagen u.a. auf dem Tag des offenen Hofes in Lohne wurde die Vereinsarbeit präsentiert. Darüber hinaus gab es 36 Veranstaltungen mit Multiplikatoren sowie 6 Netzwerktreffen. Für die erfolgreiche Vereinsarbeit stehen auch verschiedene Langzeitprojekte, die im Rahmen der Ganztagsschule angeboten werden. Insgesamt konnten RUBA e.V. und die Arbeitsgemeinschaft Regionales Lernen Agrarwirtschaft (AGRELA) e.V. ca. 4.000 Teilnehmer/innen auf ihren Veranstaltungen zum außerschulischen Lernen in der Landwirtschaft im Jahr 2014 begrüßen. Dies sind ca. 500 Personen mehr als im Vorjahr. RUBA e.V. zeigt zunehmend auch über die Grenzen des Landkreis Vechta hinaus Wirkung. Verschiedene auswärtige Kreislandvolkverbände haben sich in diesem Jahr über die erfolgreiche Arbeit des Vereins informiert und möchten vergleichbare Initiativen aufbauen.

Auf der Tagesordnung stand auch die Neuwahl der Vorstandes und der Geschäftsführung. Hier wurden die bisherigen Mitglieder einstimmig in ihren Positionen wiedergewählt: Silvia Breher (Geschäftsführerin), Birgit Meyer (Vorsitzende), Heinz-Georg Feldhaus (Schatzmeister), Prof. Dr. Martina Flath (Beisitzerin) und Theresia Espelage (Beisitzerin).

In dem anschließenden Vortrag berichtete Hans-Joachim Meyer zum Felde als pädagogischer Leiter des Kooperations- und Bildungsprojekts „Transparenz schaffen – von der Ladentheke bis zum Erzeuger“ von Ursprung, Entwicklung und Perspektive des EU-geförderten Projektes. Die Idee entstand 1993 im Rahmen seiner Tätigkeit als Berufsschullehrer: angehende Landwirte und Landwirtinnen sollten den Bauernhof als Lernort kennen lernen und in der Öffentlichkeitsarbeit nutzen. In seiner Heimat Schortens begann er mit Besuchen auf Bauernhöfen und setzte sich zeitgleich für die stärkere Einbindung der Thematik im Lehrplan beim Kultusministerium ein. Hieraus entstand einige Jahre später das niedersachsenweite  Projekt, welches von Stiftungen und Landwirtschaftsministerium getragen und hauptsächlich von regionalen Umweltzentren durchgeführt wurde.

2005 startete die gemeinsame Initiative für Niedersachsen und später auch Bremen. Unter dem Motto „Expedition in die Landwirtschaft“ wurden in beiden Bundesländern Initiativen zum Lernen auf dem Bauernhof gefördert. Anschließend kam das über EU-Mittel und das niedersächsische Landwirtschaftsministerium geförderte Informations- und Kooperationsvorhaben „Transparenz schaffen – Von der Ladentheke zum Erzeuger“. Aktuell sind dort 45 regionale Bildungsträger integriert. Unter ihnen RUBA und AGRELA aus dem Landkreis Vechta. Auch weiterhin ist die anteilige Förderung vorgesehen, zunächst bis 2020.

Für Hans-Joachim Meyer zum Felde hat sich sein persönliches Engagement bereits gelohnt. Von kleinen Anfängen entwickelte sich bis heute ein flächendeckendes Projekt mit vielen Aktiven, das große Anerkennung findet.
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